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Sonntag, 15. Mai 2011

Schöner fahren

Unser Rad soll schöner werden. Dazu braucht's Aceton, einen Lappen und eine ruhige Hand. Haben wir alles, und deshalb sieht jedes Rad nach kurzer Zeit auf breiter Front so pur aus wie hier im Close-up:

Wie geliefert.
Wie gewünscht.

Wie gut das insgesamt aussieht, zeigen wir nach unserer Rückkehr nach F. Morgen fahren wir los.

Schneller als gedacht

Abfahrt in Karlstadt um 9.30 Uhr, der Weg führt über Himmelstadt, Zellingen, Erlabrunn und Veitshöchheim nach WÜ, wo wir so früh ankommen, dass die Bratwurst am Marktplatz mangels Mittagszeit ausfallen muss. Entsprechend irritiert biegen wir bei der Ludwigsbrücke ein paar hundert Meter zu früh ab und brauchen länger als nötig bis zum nächsten Anschlusspunkt. Vom linken Ufer geht es dann über den Sebastian-Kneipp-Steg und auf der anderen Seite auf breiter Asphaltpiste in Richtung Randersacker.

Gruß aus Würzburg: immer Feste strampeln.


Unterwegs überholen wir einen Rennradler, der sich das von zwei Traktoren natürlich nicht bieten lassen will. Vor lauter Aufregung verpassen wir den Weg, so dass er schnell wieder vorne ist. Für uns eine günstige Ausgangslage, so können wir ihn bald ein zweites Mal überholen. Kurz vor Winter- bzw. Sommerhausen entscheiden wir uns gegen weitere Renneinlagen und für ein kurzes Gespräch mit zwei uneinigen Wanderern: Der beleibte Teutone geht von einer Helmpflicht für Radfahrer in Deutschland aus, sein deutlich schmalerer Begleiter aus den Niederlanden bezweifelt dies. Wir auch, Ende des Gesprächs.

Gleich haust links der Sommer und rechts der Winter.
Immerhin, es gibt Aussicht auf Rettung.

Die wohlverdiente Mittagspause folgt in Ochsenfurt, wo wir sonst immer Kaffee und Kuchen nehmen. Heute legen wir beide Pausen zusammen und vergnügen uns bis halb zwei mit LKW, Schinkenbrödla und Käse- bzw. Mohnkuchen.

Vor zwei Jahren abgerissen, jetzt folgt der Aufbau Ost.

Die folgenden 16 Kilometer bis nach Kitzingen verfliegen wie im Gange, dann noch schnell  19 Kilometer durch Großlangheim, Kleinlangheim, Feuerbach und Wiesentheid bis ins Zweitheim. Kurz nach drei sind wir da, und haben die 285 Kilometer trotz des teilweise heftigen Gegenwinds mit einem Durchschnittstempo von knapp 20 Stundenkilometern bewältigt. Das war uns vor zwei Jahren noch nicht einmal mit den Rennrädern gelungen (aber das ist eine andere Geschichte).

Die Preziose des Tages


Abgegriffen.